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Die große Sailors‘ Point Segeltrilogie:
Geheimnisse des Mittelmeeres - Bonustörn "Sparta"

Hast Du in Deinem Leben bereits an einer Expedition teilgenommen? Wenn nicht - dann wird es endlich Zeit dafür!

Manche Geschichten sind zu umfangreich, um am Stück erzählt zu werden. Auch manch ein Segeltörn ist zu kurz,um alle gewünschten Ziele anzulaufen. Aus diesem Grund bricht Sailors‘ Point ab 2014 zu einer ganz großen Mittelmeer- Entdeckungsreise auf.

Warum eine Trilogie? Nun, leider sind die von uns ausgesuchten literarischen oder mythologischen Referenzen weit zerstreut über das gesamte Mittelmeer. So umsegelte Odysseus z.B. auf seinen Routen fast das gesamte Mittelmeer, vom Bosporuskanal bis Gibraltar. Alle Orte werden also auch wir nicht besuchen können. Aber: im Rahmen einer mehrteiligen Forschungsreise lassen sich dem Mittelmeer manche Geheimnisse auch "im Vorbeifahren" entlocken.

Unsere große Expedition wird in drei Teile gegliedert, jeweils zwei Wochen lang. In zwei Wochen lassen sich manche Ziele erreichen, welche bei wöchentlichen Törns doch unerreichbar blieben.

Wieviele Kultur bzw. welche Sehenswürdigkeiten besuchen wir unterwegs? Nun, eine ganze Menge. Um hier eine kleine Übersicht zu schaffen, helfen im weiteren Text folgende Markierungen:

für Orte aus den Abenteuern von Odysseus,
für sonstige Sehenswürdigkeiten.

Dies ist wahrscheinlich der heißeste Törn, den wir je geplant haben. Am 02.09.2017 ab Athen geht es Richtung der Peloponnes, der großen Halbinsel im Süden des griechischen Festlands. Eigentlich war das alles Spartaaaaaa!!!! Wir besuchen zunächst die antike Burg Monemvasia, die zu verschiedenen Zeitepochen mal von Griechen, mal von Römern, mal von Venezianern, mal von anderen Nationen immer wieder besetzt war.

Dann geht es weiter Richtung Süden, zur Insel Antikythera. Hier wurde der geheimnisvolle Mechanimus von Antikythera gefunden, der auf ca. 200 Jahre vor Christus datiert wird und von einigen Experten auch als "ältester Computer der Menschheit" bezeichnet wird. Seine Funktion war die Berechnung von Sonnen- und Mondphasen sowie die Prognose der nächsten Olympischen Spiele.

Wir überfahren unterwegs das Calypsotief- mit über 5.200 Metern tiefe die tiefste Stelle im Mittelmeer. Wenn die Wetterverhältnisse dies zulassen, können wir an der tiefsten Stelle kurz baden gehen.


Weiter geht es zur Stadt Katakolo. Ab hier kann man sich einen Roller mieten und die Ur-Austragungsstätte der Olympischen Spiele der Antike ansehen.


Der weitere Reiseplan sieht einen Besuch der Insel Zakynthos vor - hier befindet sich die Schmugglerbucht Navagio, die viele Jahre in Folge unter den schönsten 10 Stränden der Welt genannt wird. Hier strandete 1980 das Schiff "Panagiotis", als es von Schmugglern bei einer Verfolgungsjagt aufgegeben wurde. Seitdem ist diese Bucht mit ihren steilen Felsen ein beliebter Spot bei Basejumpern aus aller Welt.

Ebenfalls im Norden von Zakynthos besuchen wir die "Blauen Grotten" - ein weiteres Wahrzeichen dieser Insel und ein Taucherparadies. Außer der vielen Grotten ist Zakynthos noch bekannt als einziger Brutplatz von der "unechten Karettschildkröte" im Mittelmeer. Den Brutstrand der Schildkröte möchten wir allerdings aufgrund der Empfehlung in den Hafenhandbüchern aus Umweltschutzgründen meiden.

Wir besuchen die Insel Ithaka- die Heimat des großen mythischen Abenteuerers Odysseus.

Nach den Inseln des Ionischen Meeres geht es Richtung Golf von Korinth. Hier machen wir zunächst einen kleinen Halt im Ort Mesolongion, der auch als "griechisches Asien" gilt- hier stehen zahlreiche Häuser der Muschelzüchter auf Stelzen, die Zufahrt zu diesem kleinen Ort versprüht einen sehr netten Charme.

Als ein Highlight der Reise queren wir zum Schluss der Reise den Kanal von Korinth. Dieses von Menschenhand 1881 bis 1993 erschaffene Bauwerk verwirklichte die Träume vieler römischer Kaiser und ist heute immer noch eins der Highlights für Segler auf aller Welt.

Wenn uns noch ein Tag Zeit bleibt, statten wir noch einen Besuch dem Kap Sounion ab. Der Poseidon-Tempel auf dieser Spitze des griechischen Festlandes diente mit seinen Ritualfeuern als der erste Leuchtturm der Menschheit. Für Seefahrer sind die stehenden Reste dieses Bauwerks fast schon ein Pflichtbesuch.